Anglergeschichte

Im Sportgeschäft im Dorf Folldal wollten wir uns erkundigen, wegen einer Fischerlizenz für einen See, bei dem wir in der Nähe wandern wollten. Der Verkäufer fragte mit einem Lächeln auf dem Gesicht, ob wir denken, dass es dort Fische hat. Wir hatten natürlich keine Ahnung. Er meinte dann, dass dies eher nicht der Fall ist und hat uns einen anderen Ort empfohlen.

Da der nette Verkäufer der Meinung war, dass wir den Abzweiger auf die Nebenstrassen zu diesen Seen nicht finden würden und er nach 5 Minuten Feierabend hatte, fuhr er uns voraus bis zum Abzweiger. Von dort ging es dann nochmal ca. 5 Kilometer über Schotter-Strassen, bis wir zu zwei Seen gelangten. Ein wunderschöner Ort zum Bleiben und eine Nacht wild Camping machen(dies ist in Norwegen erlaubt). Kaum angekommen, packte Reto dann auch seine Angelrute aus. Gleich beim ersten Wurf hing eine Bachforelle an der Angel. Doch leider war sie noch sehr klein und ich bekam Mitleid, also haben wir sie zurück ins Wasser gelassen. Dies fing ja schon mal vielversprechend an. So alleine im Wald an einem See, bekam dann auch ich Lust mal das Angeln auszuprobieren. Gleich beim ersten Wurf hatte ich ein RIESEN Ding an der Angel. Leider aber kein Fisch, sondern die Tanne welche neben an stand. Reto kletterte auf die Tanne und befreite den Köder. Ich kugelte mich fast vor Lachen am Boden ab mir selber. Aufgegeben habe ich aber nicht. Die folgenden Würfe landeten dann auch alle im Wasser. Leider blieben aber unsere beiden Bemühungen ohne Erfolg und es gab Reis ohne Fisch zum Znacht.

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Kommentare: 4
  • #1

    Daniel (Montag, 20 Juni 2016 21:51)

    Tönt ja guet...

  • #2

    Martina (Montag, 20 Juni 2016 22:14)

    snechst mal klappets:)) gseht mega us!

  • #3

    Nadine L. (Dienstag, 21 Juni 2016 22:09)

    Tyyyyyisch Marion hahahaahaaaa .. ghördi graad grööle!!

  • #4

    Thierry (Sonntag, 03 Juli 2016 19:47)

    Nächstes Mal wieder im Seealp, da klappt es sicher.Viel Spass!